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Hölderlinweg wurde erfolreich befahren...

 

 

Verregnetes Wochenende in Andernach

 

Pech hatten diie 10 Radler/innen welche  sich auf das Wochenende in Andernach gefreut hatten. Ausgerechnet an diesem Wochenende (26.-27.9.) gab es einen Temperatursturz mit massiven Regenfällen.

Letztlich machten die Organisatoren Hiltrude und Siegfried Roeckl das Beste aus dieser Situation und die Teilnehmer kamen allesamt dennoch auf ihren Spaß.

Der erste Programmpunkt war der Besuch des größten europäischen Kaltwassergeysirs in Andernach. Da zeigte sich die Auswahl des Hotels unmittelbar gegenüber der Anlagestelle des Zubringerbootes als hervorragendes Domilzil.

Die Tätigkeit des Geysirs zeigte sich auch alsbald mit einer riesigen Fontäne, bei der die zahlreichen Zuschauer schnell durchnässt wurden. 

 Unser Hotel mit dem Charme der 60er Jahre

 

 Wie wird das Wetter? Gleicht legt das Schiff ab!

 Der Kaltwassergeysir in Aktion

 

 Spaß ist wie immer dabei.........

 

 ...auch wenn es regnet!!!!


 Es geht zurück auf`s Schiff. Der Regen hält leider an!!!

 

  Vater Rhein

 

Stadtführung mit der Rheinischen Frohnatur Peter Rott, Trotz Regen war es eine der lustigsten Führungen"ever"

 

 

 

Nach der Stadtführung musste die geplante Radtour leider wegen Starkregen ausfallen. Im Panoramacafe von Andernach ließ man den Nachmittag gemütlich ausklingen und erst jetzt konnten die Koffer vollständig ausgepackt werden. Nach einer kleinen Ruhepasue traf man sich gegen 19.00 Uhr um in das Alstadtbistro zu gehen und das vorzügliche Essen einzunehmen. Das Essen war Super und die 400 Gamm Steaks als auch der gereichte Fisch perfekt gegart.

Von der Anne-Ehl Stiftung wurde ein toller Gebäudekomplex direkt am Rhein erstellt. Die Sozialwohnungen mit Lusxuscharakter kosten nur etwa € 6,00 pro qm. Im obersten Stock ist das Panoramacafe untergebracht mit einer tollen Aussicht auf den Rhein.

 

 

Nach einer regnerischen Nacht  hörte der Regen in den frühen Morgenstunden auf und die Gruppe atmete sichtlich auf, zumal auch der Wind nachgelassen hatte und die Temperaturen etwas gestiegen waren.

Um 7.30 Uhr -noch vor dem Frühstück wurden die Zimmer geräumt und die Fahrräder aus der Garage des Hotels geholt. Nach dem Frühstück ging es dann vca. 2 Kilometer zum Bahnhof um den Zug nach Mayen-Ost zu erreichen.

Nun begann der zweite Tag unserer Radtour. Mit der Bahn wurde die Strecke zum Bahnhof Mayen-Ost zurückgelegt. Nach kurzer Fahrt erreichte man den Vuklkanpark Mayen. In einer Hallen- und Freilufzausstellung konnte die Geschichte des Vulkangesteinsabbau von der Frühzeit bis in die heutige Zeit erlebt werden. Spannend waren die alten Geotope und Kunstwerke im Aussenbereich.

 

 

Die nächste Station der Tour war die Stadt Mayen. Diese alte Stadt verfügt noch über einige Higglights wie z.B. das Schloß und das Historische Rathaus , interessante Kirchen und noch eine teilweise erhaltene Stadtmauer.

 

 

 

 

 

Der nächste Stopp war nach einigen Kilomtern das alte Römerbergwerk "Meurin". Durch Zufall wurde diese unterirdische Abbaustelle von "Tuffgestein" entdeckt. Die Römer begannen bereits vor ca 2000 Jahren Tuffstein als Baumaterial zu gewinnen.

Das Museum mit Aussenbereich war ein Erlebnis besonderer Art, da auch alte Geräte zu bestaunen und auszuprobieren waren.

 

 

 

 

 

 

 

Landschaftlich schöne Eindrücke begleiteten die Gruppe bis zur Rückkehr nach Andernach, welches nach nur 45 Kilometern erreicht wurde.

 

 

 

 

An dieser Stelle nochmals "DANKE" für die gut organisierte Radtour an die Eheleute Hiltrude und Siegfried Roeckl.

Teilweise konnten mir überlassene Bilder (per Whatsup) nicht in die Webseite hochgeladen werden?

 

Radtour nach Butzbach war voll ausgebucht....

Maximal 10 Teilnehmer konnten an der Radtour nach Butzbach teilnehmen. Gesundheitsbedingt  musste jedoch eine Teilnehmerin die Fahrt abbrechen.

Über eine landschaftlich wunderschöne Strecke wurde Butzbach und das "Landgrafenschloss" pünktlich erreicht um eine politisch ausgerichtete Stadtführung zu erleben. Zuvor wurde jedoch noch ein Halt in Nieder-Weisel vor der "Komturkirche" der "Johanniter" gemacht.. Leider konnte die Kirche nur von außen besichtigt werden. Die Geschichte und die Ausgestaltung der Kuirche lohnen jedoch einen separaten Besuch.

Stadtführung in Butzbach politisch ausgerichtet!

Die Stadtführerin Frau Storck schilderte das Leben und Wirken von "Weidig" einem Kämpfer für Demokratie zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Weidigs Name und dessen Bedeutung als Vorkämpfer für die Demokratie ist leider meist unbekannt. Meist fällt einem nur der Name von "Georg Büchner "ein. Frau Storck konnte anschaulich und verständlich hier aufklären, dass es eigentlich "Weidig" mit seinem Intellekt und der guten Vernetzung war, der hier eine enorme Arbeit leistete. "Weidig" beging nach mehrjähriger Untersuchunghshaft in Darmstadt -Selbstmord. Die Obduktions seiner Leiche zeigte jedoch deutliche Anzeichen von Folterungen.  .

Gegen Mittag wurde am Schrenzerbad bei sonnigem Wetter das Mittagessen eingenommen bevor  über "Oppershofen", "Steinfurth" und " Bad Nauheim" heimwärts  geradelt wurde.

Die Radler dankten den Eheleute Hiltrude und Siegfried Röckl für die Ausarbeitung und Durchführung der Tour.

 

 

Vor der Butzbacher Kirche (im Bild links Frau Storck als sachkundige Stadtfühererin)

Hier wurde die erste Zeitung in Oberhessen nach der Einführung der Pressefreiheit 1848 gedruckt. Im Haus links wirkte "Weidig" und schriebn viele Artikel

 

Viel Spass auf der Heimfahrt

JohanniterKirche